Hygge-Trend – Teil 02: Wie gestalte ich mein Leben hyggelig?

In unserem letzten Beitrag haben wir über den aktuellen Hygge-Trend gesprochen und die Grundprinzipien des Phänomens erklärt. Kurz gesagt geht es darum, dass ich mich auf die wichtigen Dinge des Lebens konzentriere, mir Zeit nehme, entschleunige und das auf eine soziale und gemeinschaftliche Art und Weise. Oftmals wird Hygge mit dem Begriff „Gemütlichkeit“ übersetzt, aber es ist noch viel mehr als das. Hygge ist ein Lebensgefühl, eine Lebensphilosophie und kann daher auch nicht durch eine bloße Umgestaltung des eigenen Wohnraums erzeugt werden. Die Dänen sagen „Hygge ist für jedermann, unabhängig vom Geldbeutel“. Es geht nicht um das Geld, sondern um den Moment.

Dementsprechend schwierig ist es, eine Anleitung zum „hygge sein“ zu formulieren oder das Phänomen mit Beispielen zu beschreiben. Letzten Endes ist der Lebensstil wohl für jedermann individuell anders umsetzbar. Wir haben uns im ANIMUS Team mal zusammengesetzt und uns zu dem Thema unterhalten – folgende Ideen sind dabei herausgekommen:

Hyggelig ist für mich…

  • mit meiner Mitbewohnerin zu backen
  • Sonntagabend auf dem Sofa zu liegen und mit meinen Freunden einen Film zu schauen
  • ein entspanntes Abendessen mit meiner Familie
  • nach Feierabend Zuhause zu stricken
  • einen Spaziergang mit meinem Hund zu machen und das Smartphone dabei Zuhause zu lassen
  • mir die Zeit zu nehmen, um ein gutes Buch zu lesen
  • mit Freunden schwimmen zu gehen und anschließend in der Sauna entspannen

Zusammenfassend würden wir im ANIMUS Team all jene Aktivitäten als hyggelig bezeichnen, die uns dazu verhelfen, die alltäglichen Gedanken und Sorgen für kurze Zeit aus dem Kopf zu verbannen, den Moment (gemeinsam mit Freunden und Familie) zu genießen und dabei neue Energie zu tanken.

 

Neben solchen hyggeligen Aktivitäten ist es vor allem eine hyggelige (und skandinavische) Einrichtung, die uns dabei hilft, den Hygge Lifestyle der Dänen nachzuempfinden. Schließlich wird man so richtig hyggelig zumeist in den eigenen vier Wänden. Wir haben für Sie recherchiert und möchten hier einige Tipps zusammenfassen.

 

 

  1. Gemütliches Licht

Es ist wohl kein Geheimnis: während Neonlicht ziemlich ungemütlich wirkt, sorgen warme und indirekte Lichtquellen hingegen für eine angenehme Atmosphäre. So ist es nicht verwunderlich, dass die hyggeligen Dänen auch im Kerzen anzünden Europameister sind. Generell gilt: man kann kaum zu viele Lichtquellen in einem Raum haben. Möglichst viele kleine Lampen mit einer warmen Lichtfarbe wirken am gemütlichsten. Gerade Lichterketten und Kerzen machen es jetzt um die Weihnachtszeit so richtig hyggelig.

  1. Kuschelige Textilien

Na klar: wenn es um Gemütlichkeit geht denken wir direkt an viele Kissen und flauschige Decken. Für den typischen Scandi-Look dürfen Wollteppiche und Lammfelle bzw. Kissen, gerne auch auf den Stühlen, Sesseln und Sitzbänken nicht fehlen.

 

  1. Helle Farben

Pastellfarben wie Rosa, Mint, Hellblau oder Vanille oder sogar komplett weiße Wände sorgen für Leichtigkeit und machen Räume groß und luftig. Die Skandinavier verstehen es, kräftige leuchtende Farbtöne für vereinzelte Akzente gezielt einzusetzen.

  1. Holz

Die hellen Farbtöne werden für den Hygge-Look vor allem mit einem Material kombiniert: Holz. Dieses ist im Scandi-Look zumeist eher hell, es dürfen aber gerne auch dunklere Holztöne gewählt und unterschiedliche Holzarten miteinander kombiniert werden. Hygge-Experten raten meist zu Birke, Eiche, Kiefer und Esche. Damit kommt richtige Holzhütten-Atmosphäre auf!

 

  1. Selbstgemachtes

Typisches Merkmal einer hyggeligen Einrichtung sind außerdem selbstgemachte Accessoires und Dekoelemente. Neben der optischen Aufwertung wird der DIY-Prozess zur Erstellung solcher Elemente ja ebenfalls als entschleunigend und hyggelig bezeichnet. Außerdem bringen individuell selbstgebastelte Dinge viel Persönlichkeit in das eigene Heim.

 

In dem letzten Beitrag zum Hygge-Trend werden wir darüber sprechen, wie ein digitales Mieterportal von ANIMUS bei dem neuen Lebensstil helfen und unterstützen kann. Dieser wird am Montag (25.12.2017) hier auf dem Blog veröffentlicht.