German PropTech Meetup Düsseldorf

Am 19. Juli durften wir beim German PropTech Meetup am Vodafone Campus in Düsseldorf dabei sein. Die German PropTech Initiative vernetzt die immobilienwirtschaftlichen Gründer digitaler Geschäftsmodelle im deutschsprachigen Raum. Mehr Infos zur Initiative finden Sie hier. Am 19. Juli haben neben unserem Geschäftsführer und Gründer Dr. Chris Richter, haben noch drei weitere Personen interessante Vorträge gehalten.

Nach einer spannenden Besichtigung des Campus hat Stephan Schneider von Vodafone uns über das Projekt ViEW (Vision and Experience World) aufgeklärt. Hauptthemen waren hierbei Smart City, Autonomes Fahren und Augmented vs. Virtual Reality. Später folgte eine interessante Präsentation zum Thema „Internet of Things“ mit einigen Business Cases.

 

Jens Blankenburg zeigte den Teilnehmern, wie die sogenannte Arbeitswelt 4.0 bei Vodafone bereits gelebt wird. Hierzu gehören offene Großraumbüros und flexible sowie mobile Arbeitsmodelle mit Home Office & Co. Zuletzt berichtete Sonja Graf von Einsatzmöglichkeiten der 5G Technologie.

Wir möchten uns auf diesem Wege für die Einladung bei allen Beteiligten bedanken und freuen uns schon auf die weiteren Veranstaltungen!

DDIV Partnerevent in Dessau am 12. und 13. Juli 2018

Kickertische aufbauen und Bier trinken – eine nette Idee zum Kennenlernen!

Ende letzter Woche waren wir in Dessau zum Partnerevent des DDIV Dachverband Deutscher Immobilienverwalter e.V. .

Hier haben wir beim gemeinsamen Aufbauen von Kickertischen und einer netten Bootsfahrt viele neue Bekanntschaften geschlossen.

Vielen Dank für die netten zwei Tage!

Später kamen die Partner des DDIV zu einer netten Bootsfahrt zusammen
Unser Mitarbeiter Frank Mic im Gespräch

ANIMUS erstrahlt in neuem Gewand – das neue Design

Endlich ist es soweit: wir haben unser neues Design live geschaltet. An diesem neuen Auftritt arbeiten wir schon sehr lange, nun können unsere Kunden und die Nutzer endlich davon profitieren.

Kurz zusammengefasst lässt sich unser Design wohl wie folgt beschreiben: heller, freundlicher, cleaner und moderner. Außerdem bietet das neue Design flexiblere Anpassungsfunktionen für unsere Kunden – so können die Hinweisbuttons und Schriften farblich individuell auf das Corporate Design des jeweiligen Immobilienprojektes angepasst werden. Durch frei wählbare Hintergrundbilder können unsere Kunden Ihrem Mieterportal Ihren individuellen Stempel aufdrücken – damit sich die Mieter in dem Portal direkt „Zuhause“ fühlen.

Teil 03: Wie kann ein Mieterportal von ANIMUS den neuen Lebensstil unterstützen?

In den letzten beiden Beiträgen haben wir den Begriff „Hygge“ zunächst allgemein erläutert und auch schon darüber berichtet, wie man unserer Meinung nach etwas mehr Hygge in sein Leben und die eigenen vier Wände bringen kann. Heute möchten wir darüber berichten, wie ein digitales Mieterportal von ANIMUS einen hyggeligen Lifestyle unterstützen kann.

Es wirkt zunächst paradox: Hygge bedeutet, dass ich mich auf die wichtigen Dinge im Leben konzentriere, mir mehr Zeit für Freunde und Familie nehme und vom Alltag entspanne. Damit ist für viele auch das zur Seite legen des Smartphones und Durchbrechen der ständigen Erreichbarkeit verbunden. Wie kommen wir also zu dem Statement, dass eine App von ANIMUS den hyggeligen Lifestyle unterstützen kann?

Die digitalen Mieterportale von ANIMUS haben sich vor allem eines zum Ziel gesetzt: durch eine Optimierung der typischerweise anfallenden Prozesse innerhalb von Wohnquartieren oder Büroimmobilien, ein Angebot von nutzenstiftenden Services, sowie Verbesserung der sozialen Kommunikation sollen die Apps den Nutzern mehr Zeit verschaffen. Und das bezieht sich sowohl auf die Endnutzer, also Mieter/Eigentümer/Mitarbeiter einer Immobilie, als auch auf die Mitarbeiter in der Verwaltung.

Service-Angebot soll Alltag erleichtern

ANIMUS glänzt dabei vor allem durch ein breites Angebot an Dienstleistungen, die den Nutzern den Alltag erleichtern sollen. Das Konzept stammt vom Wohnquartier LeFlair in Düsseldorf, welches als Erstes ein digitales Mieterportal von ANIMUS genutzt hat. Hier können die Bewohner Services wie bspw. einen Wäsche-Service, Wohnungsreinigung oder Haustierbetreuung in Anspruch nehmen. Ein weiterer integrierter Service, der gerade jetzt um die Weihnachtszeit viel Arbeit erspart: die Paketannahme. Im heutigen digitalen Zeitalter werden laut des Bundesverband der Paket- und Expresslogistik um die Weihnachtszeit täglich um die 15 Millionen Sendungen transportiert. Das führt automatisch zu dem allseits bekannten Problem: wir haben etwas bestellt, sind am Lieferdatum aber leider nicht Zuhause, also wird das Paket wird in einer Paketfiliale abgegeben. Wenn wir es überhaupt innerhalb der Öffnungszeiten zur Filiale schaffen erwarten uns, gerade jetzt zur Weihnachtszeit, horrende Schlangen vor den Postschaltern. Dieses Problem gehört für Bewohner des LeFlair der Vergangenheit an – im Quartier gibt es einen Service-Point, an welchem Pakete für die Bewohner angenommen werden, wenn diese nicht zu Hause sind. ANIMUS bietet zudem eine vollkommen digitalisierte Lösung durch das Angebot von Paketboxen von die Firma RENZ. Durch die Nutzung der Services soll den Bewohnern der Alltag erleichtert werden, es geht weniger Zeit für nervende Aufgaben wie die Wohnungsreinigung oder den Wocheneinkauf verloren. Stattdessen kann die Zeit sinnvoll genutzt werden, indem man bspw. einen hyggeligen Abend mit Freunden verbringt.

Sozial verknüpfte Nachbarschaft

Wir haben bereits gelernt, dass es einen großen Unterschied zwischen dem Trend „Cocooning“ aus den 90ern und dem neu auftretenden Trend rund um „Hygge“ gibt. Während es beim Cocooning um eine soziale Isolation ging, stellt der neue Lifestyle das gemeinschaftliche Miteinander in angenehmer Atmosphäre in den Mittelpunkt. Wie ANIMUS dieses Miteinander fördert, möchten wir anhand einer kurzen Geschichte erläutern:

Nach einem stressigen Tag, ist Anna froh endlich zu Hause zu sein. Sie arbeitet in einem Kreativbüro als Art Director und ist den ganzen Tag von Menschen umgeben. Eigentlich ist sie heute noch mit ihrer besten Freundin Sarah verabredet. Der neue Star Wars Film ist in den Kinos angelaufen und Anna wollte diesen unbedingt sehen, bevor sie nächste Woche beruflich nach New York reist. Das Problem: Sarah wohnt in Köln und Anna selbst ist vor kurzem aus beruflichen Gründen nach Düsseldorf gezogen. Anna’s Motivation, nach der Arbeit noch diese Strecke auf sich zu nehmen, hält sich in Grenzen. Früher hat Anna sich auch nach Feierabend noch gerne mit ihrer Freundin verabredet und gemeinsam einen gemütlichen Abend auf dem Sofa verbracht. Eigentlich möchte sie schon noch etwas unternehmen und in entspannter Atmosphäre mit Freunden den Feierabend ausklingen lassen. Schade, dass Anna in ihrer näheren Umgebung bisher so wenige Leute kennengelernt hat.

So wie Anna fühlen sich viele Menschen. Das private Heim für ein Treffen in der Welt da draußen zu verlassen, kostet Überwindung. Man sucht nach Formen des Rückzugs, möchte nach sich nach der Arbeit entspannen und gleichzeitig auch seine Erlebnisse des Alltags mit der Gemeinschaft teilen.

Eine solche Verbindung versuchen soziale Netzwerke wie Facebook & Co. schon seit Jahren zu schaffen. Diese Verbindung ist meist jedoch nur in der virtuellen Welt existent. Wie viele unserer Facebook-Freunde haben wir selbst in den letzten vier Wochen persönlich zu Gesicht bekommen oder zumindest übers Telefon mit Ihnen gesprochen? Die Zahl unserer realen privaten Kontakte macht meist nur einen Bruchteil unsere Facebook-Kontakte aus.

ANIMUS, die digitale Quartiersapp, greift diese vermeintlichen Gegensätze zwischen der realen und der digitalen Welt in ihrem Ursprung auf, indem diejenigen Menschen miteinander in Kontakt gebracht werden, die ihren Alltag in unmittelbarer Nähe zueinander bestreiten – Nachbarn. Gerade in den deutschen Großstädten wie Berlin, München, Hamburg und Düsseldorf werden immer mehr Stadtquartiere gebaut oder sind bereits in Planung. Die Schaffung einer urbanen Lebenswelt ist ein großer Schritt in die Zukunft des modernen Städtebaus. Ob das Chatten unter Nachbarn, der digitale Marktplatz oder Termine und Veranstaltungen im Quartier – dank der App von ANIMUS fühlt man sich im Quartier wie in den eigenen vier Wänden. Eine Nachbarschaft in der jeder jedem hilft, das WIR-Gefühl großgeschrieben und ein intaktes soziales Gefüge hergestellt wird – das möchte ANIMUS mit dem Angebot seiner digitalen Mieterportale erreichen.

Online-Dienste zur Unterstützung der Offlinewelt – das macht ANIMUS einzigartig.

Hiermit ist auch unser letzter Post zum Thema „Hygge“ veröffentlicht. Wir hoffen wir konnten Ihnen mit unserer Beitragsreihe ein paar interessante Informationen zu dem aktuellen Trend näherbringen und wünschen Ihnen noch schöne Feiertage!

Hygge-Trend – Teil 02: Wie gestalte ich mein Leben hyggelig?

In unserem letzten Beitrag haben wir über den aktuellen Hygge-Trend gesprochen und die Grundprinzipien des Phänomens erklärt. Kurz gesagt geht es darum, dass ich mich auf die wichtigen Dinge des Lebens konzentriere, mir Zeit nehme, entschleunige und das auf eine soziale und gemeinschaftliche Art und Weise. Oftmals wird Hygge mit dem Begriff „Gemütlichkeit“ übersetzt, aber es ist noch viel mehr als das. Hygge ist ein Lebensgefühl, eine Lebensphilosophie und kann daher auch nicht durch eine bloße Umgestaltung des eigenen Wohnraums erzeugt werden. Die Dänen sagen „Hygge ist für jedermann, unabhängig vom Geldbeutel“. Es geht nicht um das Geld, sondern um den Moment.

Dementsprechend schwierig ist es, eine Anleitung zum „hygge sein“ zu formulieren oder das Phänomen mit Beispielen zu beschreiben. Letzten Endes ist der Lebensstil wohl für jedermann individuell anders umsetzbar. Wir haben uns im ANIMUS Team mal zusammengesetzt und uns zu dem Thema unterhalten – folgende Ideen sind dabei herausgekommen:

Hyggelig ist für mich…

  • mit meiner Mitbewohnerin zu backen
  • Sonntagabend auf dem Sofa zu liegen und mit meinen Freunden einen Film zu schauen
  • ein entspanntes Abendessen mit meiner Familie
  • nach Feierabend Zuhause zu stricken
  • einen Spaziergang mit meinem Hund zu machen und das Smartphone dabei Zuhause zu lassen
  • mir die Zeit zu nehmen, um ein gutes Buch zu lesen
  • mit Freunden schwimmen zu gehen und anschließend in der Sauna entspannen

Zusammenfassend würden wir im ANIMUS Team all jene Aktivitäten als hyggelig bezeichnen, die uns dazu verhelfen, die alltäglichen Gedanken und Sorgen für kurze Zeit aus dem Kopf zu verbannen, den Moment (gemeinsam mit Freunden und Familie) zu genießen und dabei neue Energie zu tanken.

 

Neben solchen hyggeligen Aktivitäten ist es vor allem eine hyggelige (und skandinavische) Einrichtung, die uns dabei hilft, den Hygge Lifestyle der Dänen nachzuempfinden. Schließlich wird man so richtig hyggelig zumeist in den eigenen vier Wänden. Wir haben für Sie recherchiert und möchten hier einige Tipps zusammenfassen.

 

 

  1. Gemütliches Licht

Es ist wohl kein Geheimnis: während Neonlicht ziemlich ungemütlich wirkt, sorgen warme und indirekte Lichtquellen hingegen für eine angenehme Atmosphäre. So ist es nicht verwunderlich, dass die hyggeligen Dänen auch im Kerzen anzünden Europameister sind. Generell gilt: man kann kaum zu viele Lichtquellen in einem Raum haben. Möglichst viele kleine Lampen mit einer warmen Lichtfarbe wirken am gemütlichsten. Gerade Lichterketten und Kerzen machen es jetzt um die Weihnachtszeit so richtig hyggelig.

  1. Kuschelige Textilien

Na klar: wenn es um Gemütlichkeit geht denken wir direkt an viele Kissen und flauschige Decken. Für den typischen Scandi-Look dürfen Wollteppiche und Lammfelle bzw. Kissen, gerne auch auf den Stühlen, Sesseln und Sitzbänken nicht fehlen.

 

  1. Helle Farben

Pastellfarben wie Rosa, Mint, Hellblau oder Vanille oder sogar komplett weiße Wände sorgen für Leichtigkeit und machen Räume groß und luftig. Die Skandinavier verstehen es, kräftige leuchtende Farbtöne für vereinzelte Akzente gezielt einzusetzen.

  1. Holz

Die hellen Farbtöne werden für den Hygge-Look vor allem mit einem Material kombiniert: Holz. Dieses ist im Scandi-Look zumeist eher hell, es dürfen aber gerne auch dunklere Holztöne gewählt und unterschiedliche Holzarten miteinander kombiniert werden. Hygge-Experten raten meist zu Birke, Eiche, Kiefer und Esche. Damit kommt richtige Holzhütten-Atmosphäre auf!

 

  1. Selbstgemachtes

Typisches Merkmal einer hyggeligen Einrichtung sind außerdem selbstgemachte Accessoires und Dekoelemente. Neben der optischen Aufwertung wird der DIY-Prozess zur Erstellung solcher Elemente ja ebenfalls als entschleunigend und hyggelig bezeichnet. Außerdem bringen individuell selbstgebastelte Dinge viel Persönlichkeit in das eigene Heim.

 

In dem letzten Beitrag zum Hygge-Trend werden wir darüber sprechen, wie ein digitales Mieterportal von ANIMUS bei dem neuen Lebensstil helfen und unterstützen kann. Dieser wird am Montag (25.12.2017) hier auf dem Blog veröffentlicht.

Eine Beitragsreihe zum Hygge-Trend – Teil 01: Was ist Hygge?

Weihnachten steht kurz vor der Tür – die Weihnachtsmärkte erleuchten die Städte; Zuhause duftet es nach Tanne, Mandarinen und Glühwein; wir verbringen mehr Zeit mit der Familie; genießen gutes Essen und freuen uns über gemütliche Momente im warmen Zuhause. Zumindest diejenigen unter uns, welche die Planung der Festtage ohne allzu großen Stress im Griff haben, fühlen sich sicher schon richtig hyggelig. Hyggelig?

Kennen Sie schon Hygge? 

Auch 2017 hat der alljährliche World Happiness Report wieder bestätigt: die Norweger und die Dänen sind von allen Nationen am glücklichsten. Ihr Lebensstil ist gezeichnet von einer guten Work-Life-Balance: soziales Wohlbefinden, Entschleunigung und Komfort werden in den nordischen Ländern großgeschrieben. Der dänische Begriff „Hygge“ fasst all diese Faktoren zusammen und beschreibt damit das Maximum an Geborgenheit und Glückseligkeit. Ein Gefühl für die Menschen, Dinge und Momente um sich herum zu entwickeln, die das Leben lebenswert machen – darum geht es beim Hygge. Diese positive Lebensphilosophie der Dänen wird aktuell auch hier stark diskutiert und inspiriert zu neuen Denkweisen und Ideen, vor allem auch im Bereich des modernen, urbanen Wohnens. So beschreibt das Zukunftsinstitut  den neuen Trend wie folgt:

Hygge ist ein Antimodell zur flüchtigen urbanen Lebensweise – innerhalb der urbanen Lebensweise. Doch es geht nicht um „neue Spießigkeit“, sondern um einen aufgeklärten, gestalterischen Umgang mit Dingen, Menschen, Situationen.

 

Aus isoliertem Cocooning wird neue Wir-Kultur

In den 90ern konnte allgemein eine Bewegung hin zur privaten Isolation beobachtet werden, welche damals mit dem Begriff „Cocooning“ versehen wurde. Diese war wohl die Reaktion auf den materialistischen und hyperindividualistischen gesellschaftlichen Wandel. Den neuen „Hygge-Trend“ kann man als eine Weiterentwicklung dieser Form des Rückzugs beschreiben, welche das Bedürfnis nach Erholung und Privatheit mit einem sozialen Miteinander in Einklang bringt. Das beste Beispiel für eine hyggelige Atmosphäre: ein gemütliches abendliches Essen mit guten Freunden oder der Familie, Kerzenschein, draußen schneit es in dicken Flocken vom Himmel, es läuft ruhige Musik und die Gespräche drehen sich mal nicht um die Arbeit oder Probleme, sondern beispielsweise um schöne gemeinsame Erinnerungen. Als hyggelig bezeichnet werden also etwas allgemeiner formuliert Aktivitäten, die der Entspannung und Entschleunigung dienen, dabei aber nicht zwingend komplette Isolation bedeuten, sondern oftmals einen gewissen Gemeinschaftscharakter haben. Die kleinen Dingen des Lebens wertschätzen und sich die Zeit dafür nehmen. Aus unserer Sicht ein schöner Ansatz – gerade jetzt zur Weihnachtszeit.

In den kommenden Beiträgen werden wir noch weiter über das Thema „Hygge“ sprechen: Wie können wir unser Leben hyggeliger gestalten? Wie bringe ich den Hygge-Stil in mein Zuhause? Und wie kann ein digitales Mieterportal von ANIMUS mir bei dem neuen Lebensstil helfen und unterstützen?

Der nächste Beitrag zum Thema Hygge wird am Donnerstag (21.12.2017) hier auf dem Blog erscheinen.

Neuer Service für BREBAU-Kunden: Mieter-App als Kommunikationskanal

Bei einem Schadensfall in der Wohnung einfach ein Foto machen und in die App hochladen – schon wird sich der Sache angenommen. Nur eine Funktion des neuen mobilen Services der BREBAU.

Neben gängigen Methoden wie Briefe schreiben, E-Mails versenden oder telefonieren können BREBAU-Mieter ab sofort über eine App ihr Anliegen schildern – ungehindert der Uhrzeit oder des Wochentages. Zu den Kernfunktionen zählt zunächst die elektronische Beanstandung mittels Foto. Ergänzt wird das Angebot durch Möglichkeiten der Kontaktaufnahme und -pflege. Seine Nachbarn kann man direkt anschreiben und sich in Gruppen-chats untereinander helfen. Auch Nachrichten an die Hausverwaltung und die zuständigen Sachbearbeiter sind möglich. Über eine Pinnwand ist man über Veranstaltungen und Neuigkeiten informiert.

„Das Angebot in unserer App werden wir stetig erweitern und ausbauen. Geplant ist zum Beispiel, Zugriff auf den eigenen Schriftverkehr, Grundriss und Mietvertrag sowie auf Abrechnungen zu ermöglichen“, so Björn Schnautz, bei der BREBAU verantwortlich für die App-Entwicklung. Auch die verwalteten Eigentumsbestände sollen zukünftig bedient werden. „Wir freuen uns sehr über den Start in Bremen und das Vertrauen in unsere Mannschaft. Wir sehen uns als innovative Triebfeder und haben in der BREBAU einen Gleichgesinnten gefunden“, sagt Dr. Chris Richter, Geschäftsführer ANIMUS.

Derzeit ist das Angebot exklusiv für BREBAU-Kunden. Mieter erhalten eine E-Mail mit einem persönlichen Link, über den sie sich bei der App anmelden können. Verwaltet wird die App über die speziell auf Immobilienunternehmen ausgerichtete Software ANIMUS.

 

Ganzer Artikel: https://www.konii.de/news/neuer-service-fur-brebau-kunden-mieter-app-als-kommunikationskanal-201712059308

Vernetzung mit Mitbewohnern und dem Gebäude

Ein Interview der ImmobilienZeitung mit unserem Gründer Dr. Chris Richter.

Das Proptech Animus bietet eine App, mit der sich die Bewohner eines Quartiers vernetzen und Zusatzdienste buchen können. Jetzt will Gründer Chris Richter dieses Angebot mit Smart- Home-Anwendungen koppeln.

Immobilien Zeitung: Herr Richter, dass Wohnungsunternehmen und Eigentü- mergemeinschaften mit ihren Hausbe- wohnern per App kommunizieren, ist mittlerweile nichts Neues mehr. Wodurch zeichnet sich die Quartiers- App von Animus aus?

Chris Richter: Unsere Wettbewerber gehen oft aus der Sicht einer Hausver- waltung an das Thema heran oder sie kommen aus dem Bereich Smart Mete- ring. Wir haben jedoch gemerkt, dass sich Wohnungsnutzer nur schwer über reine Verwaltungsfunktionen vom Vor- teil einer digitalen Anwendung überzeu- gen lassen. Letzten Endes suchen Men- schen immer den sozialen Austausch. Unsere Quartiers-App übernimmt dabei die Rolle eines elektronischen Con- cierge-Services und ermöglicht gleich- zeitig die Vernetzung der Bewohner untereinander, sodass ich beispiels- weise leichter einen Nachbar finde, der für mich ein Paket annehmen kann. Mit ambiHome haben wir jetzt außerdem einen Partner, über den wir Smart- Home-Anwendungen in die App einbin- den.

IZ: Heißt das, die Quartiers-App kann gleichzeitig zur Heizungssteuerung ver- wendetwerden?
Richter: Ja, wir wollen den Bewohnern die Möglichkeit geben, alle Informatio- nen und Dienste rund ums Haus über eine einzige App zu steuern. Unser Pilotprojekt ist das Wohnquartier Bel- leRü in Essen-Rüttenscheid, bei dem Interboden derzeit 70 Wohneinheiten realisiert. Das Quartier wird gerade gebaut, die Smart-Home-Einbindung ist in der finalen Testphase.

IZ: Marktforscher sehen bei Smart Home zwar viel Potenzial, aber auch große Vorbehalte in der Bevölkerung, vor allem in puncto Datensicherheit. Die Nutzerzahlen wachsen nur langsam. Richter: Diese Vorbehalte sind uns bewusst. Die häufigsten Abwehrreaktio- nen betreffen den Preis von Smart- Home-Lösungen, die Angst vor Daten- missbrauch und die Schwierigkeit, einen Techniker zu finden, der sich mit dem Einbau auskennt. Wir glauben, dass wir für alle diese Ängste eine Antwort gefunden haben.

IZ: Bräuchte es dazu nicht erst einmal einen verlässlichen Datenstandard für Anwendungen rund um Smart Home? Richter: Jeder Standard, der nicht von einem internationalen Gremium abge- segnet ist, wäre ja nur eine Insellösung und die funktioniert auf Dauer nicht. Statt als einzelnes Unternehmen zu ver- suchen, einen Standard zu setzen, liegt der Schlüssel unserer Ansicht nach in offenen Schnittstellen. Auf der Seite der Hardware ist das ohnehin kein Problem, es gibt schon Anbieter, die sich auf einen Universalstecker für alles speziali- siert haben. Wichtig ist, dass auf der Software-Ebene ebenfalls alle Geräte untereinander kommunizieren können. IZ: Die Idee offener Lösungen klingt an sich gut. Aber bedeutet das letztlich nicht auch mehr Angriffspunkte für mögliche Hackerattacken?

Richter: Deswegen steht bei uns der Smart-Home-Server in der jeweiligen Wohnung, es werden also nicht ständig Daten in der Cloud hin- und hergescho- ben. Und der Zugang zum Server über das Smartphone des Mieters lässt sich

mittlerweile zuverlässig verschlüsseln. Die Technik funktioniert bereits. Um die einzelnen Komponenten unseres Smart- Home-Systems zu zeigen, haben wir eigens in Düsseldorf einen Showroom aufgebaut.

IZ: Wären solche smarten Lösungen auch für Gewerbeimmobilien denkbar? Richter: Im Gewerbebereich ist auf- grund der Größe der Einheiten die Nachrüstung der entsprechenden Kom- ponenten wesentlich schwieriger. Außerdem gibt es eine gewisse Barriere in den Köpfen der Betroffenen: Da der einzelne Büronutzer normalerweise nicht die Nebenkosten für die Räume bezahlt, verfügt er oft über wenig Inter- esse an technischen Lösungen zur Ver- brauchsoptimierung, die bei Smart Home immer ein Thema ist. Wenn jemandem im Büro zu warm ist, wird eben ein Fenster geöffnet, statt die Hei- zung kleiner zu drehen.

IZ: Denken Sie, dass Smart Home zumindest im Wohnbereich künftig Standard sein wird?
Richter: Ich glaube schon, dass die Nachfrage der Wohnungsnutzer nach einem kompletten Ökosystem rund ums Haus zunehmen wird. Technische Lösungen können dazu jedoch nur eine Ergänzung sein, die Kommunikation muss immer offline möglich bleiben. Sonst verliert der Betreiber oder Ver- walter eines Quartiers ein wichtiges Identifikationsmerkmal.

IZ: Herr Richter, wir danken Ihnen für das Gespräch!
Die Fragen stellte Ulrich Schüppler.0202

Neues Modul: Smart Home in Kooperation mit ambiHome

Obwohl der Begriff Smart Home in den Medien aktuell sehr viel Beachtung erlangt und vielfach diskutiert wird, werden entsprechende Funktionen aktuell noch von wenigen Menschen genutzt. Fast jeder von uns besitzt ein Smartphone und nutzt damit verschiedene Apps – bisher findet aber kaum eine Vernetzung rund um das eigene Zuhause statt. Dabei könnte eine Steuerung des Lichts, der Heizung, der Türzugänge etc. über das Smartphone eigentlich in vielen Situationen so praktisch sein. Wir sind überzeugt davon, dass sich die Digitalisierung der eigenen vier Wände weiterhin positiv entwickeln wird und haben deshalb entsprechende Funktionen in unsere Mieter-App eingebaut.

 

Um diese Funktionen zur intelligenten Haussteuerung für unsere Nutzer attraktiver zu machen, arbeiten wir  mit dem Unternehmen ambiHome zusammen. Dieses bietet ein KNX-Hausautomationssystem, bei dem Wohnkomfort, Sicherheit und Energieeffizienz im Vordergrund stehen – nicht die Technik. Zusätzlich ist das System preiswert und sehr einfach und intuitiv bedienbar.

 

Folgende Funktionen (Auszug) umfasst das Tool von ambiHome:

√      Lichtsteuerung

√      Heizungssteuerung

√      Verschattung (Rolladen/Jalousien)

√      Musik

√      Gruppenfunktionen

√      Zeitschaltuhren

√      Anwesenheitssimulation

 

Im folgenden Video wird die Funktion noch näher vorgestellt:

Neue Funktionen: Anmailen und Chatten unter Nutzern

Seit Mitte April umfasst unsere umfangreiche Software eine weitere Funktion: das Chatten unter Nutzern. In einer Liste werden dem Nutzer dabei alle angemeldeten Nachbarn bzw. Kollegen im Quartier bzw. Bürogebäude angezeigt. Er kann anschließend Nutzer aus der Liste auswählen und diese persönlich anschreiben. Natürlich hat dabei jeder Nutzer die Wahl, ob er in der Liste aufgeführt werden möchte oder lieber anonym bleibt.

Über diese neue Funktion können Quartiere bzw. Bürostandorte noch mehr Attraktivität gewinnen, indem die unterschiedlichen Parteien in einer Immobilie besser miteinander vernetzt werden. Die Anonymität in Großstädten wird weiter aufgehoben – es entsteht ein regionales, soziales Netzwerk.

Wir freuen uns darauf die Quartiere und Bürostandorte durch unser Mieter-Portal noch lebendiger zu gestalten!